Afrika 1 – Welche Fotoausrüstung auf Safari nach Botswana mitnehmen?

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Bald geht es los in Richtung Botswana / Afrika zur Fotosafari. Wir sind als Selbstfahrer 4 Wochen unterwegs. Unterwegs wird es heiss und staubig sein, Strom gibt es lediglich aus dem 12 Volt Anschluss des Autos. Für diese Bedingungen ist die richtige Fotoausrüstung relevant, damit die Safari ein Erfolg wird. Ein Ausfall einzelner Bestandteile könnte unbequeme Folgen haben. So sind wir doch meisten mehrere Stunden bis Tage von der nächsten grösseren Ortschaft entfernt, womit Ersatz oder Reparatur während der Safari nicht möglich ist.

Nachfolgend deshalb eine Übersicht der Fotoausrüstung sowie die wichtigsten Erkenntnisse. (Dieser Beitrag entstand erst nach der Safari)

Objektive

Eingepackt habe alles durchgehend von 11mm bis 400mm. Darunter von Nikon ein 70-200mm sowie ein 200-400mm. Ebenfalls die beiden Konverter TC-14E II und TC-20E II. Ein Blick in die Statistik von Lightroom sagt mir, dass ich zwei Drittel der Bilder mit dem 200-400mm gemacht habe und knapp 20% mit dem 70-200mm. Die grossen Weitwinkel kam nur sporadisch zum Einsatz. Falls Gewicht ein Thema ist, würde ich diese in einem anderen Fall daheim lassen. Der TC-14E II ist hervorragend und erlaubt eine max. Brennweite inkl. Cropfaktor von 840mm. Der TC20E II ist für meine Bedürfnisse zu unscharf.

Gehäuse

Zwei Gehäuse sind unbedingt empfehlenswert. Falls eins davon defekt ist, hat man immer noch ein Ersatzgehäuse. Ich hatte eine Nikon D300 und eine Nikon D5000 mit dabei. Der wirklich grosse Vorteil liegt darin, dass man zwei Objektive einsatzbereit in Griffweite hat. An der D300 war das grosse 200-400mm, an der D5000 das kleine 70-200mm. Anders als bei Landschaftsfotografie ändert sich bei Tierfotografie die Szenerie oft schnell und kontinuierlich. Meist geht es um ein paar Sekunden, die ein tolles Bild von einem banalen Foto unterscheiden. Für Objektivwechsel bleibt absolut keine Zeit.


Stativ

Ein Dreibeinstativ kann man getrost daheim lassen. Meist fotografiert man aus dem Fahrzeug heraus, bei offenem Fenster. Um das Objektiv auf dem Fenster aufzustützen, hilft ein Isorohr für Heizungsrohe. Dieses wird aufgeschlitzt und kann dann über die Scheibe gestülpt werden. Das hat bestens funktioniert. Bitte mit Schnur anbinden, damit es während der Fahrt nicht verloren geht. Fensterstative, die man kaufen könnte, braucht es meines Erachtens nicht.

Fahrzeug

Wichtig ist ein Double Cap. Dieser hat hinter der ersten Sitzreihe nochmals eine zweite eingebaut. Der erste Fotograf kann dann vorne sitzen, der zweite hinten. Damit haben beide freie Sicht nach rechts und links. Entsprechend braucht es auch zwei Fensterstative.

Backup

Ich hatte zwei Image Tanks von HYPERDRIVE (Colorspace) mit je 350 GB mit. Auch hier eine Backuplösung, damit ein Gerät ausfallen kann. Betrieben werden diese von der 12-Volt Steckdose des Autos. Hat bestens geklappt. Auf einen Laptop habe ich bewusst verzichtet. Zu gross, zu schwer, zu viel Zubehör, im Verleich zum Imagetank zu fehleranfällig. Daneben verschiedene Speicherkarten.

Filter

Ein Polfilter reicht.

Tasche

Fotorucksack von Think Tank. Im grössten Modell das es gibt, hat alles schön Platz.

Reinigung

Ich war für Nassreinigung des Sonsors ausgerüstet, hab diese aber nie gebraucht. Die Verschmutzung hielt sich sehr in Grenzen.

Wer mehr Details wissen möchte, kann mich gerne kontaktieren. Via Kommentarfunktion unten, oder über das Kontaktformuar.

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