Afrika 2 – Central Kalahari Game Reserve (CKGR)

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Das Central Kalahari Game Reserve, kurz CKGR genannt, liegt im südlichen Botswana. Nachdem ich in Namibia bereits Bekanntschaft mit der Kalahariwüste machen durfte, ist für mich das CKGR einfach das Herz dieser tollen Wüste. Die Fahrt ab Maun bis zum Rand des CKGR beim Xade-Gate ist abenteuerlich und anstrengend. Damit erklärt sich auch, weshalb nur wenige Touristen diese Gegend besuchen. Umso eindrücklicher sind dafür die Möglichkeiten für Tier- und Landschaftsfotos.

GNUs im CKGR

Nikon D300, 200-400mm, f/8, 1/800 sek

Fotografiert wird hauptsächlich aus dem stehenden Fahrzeug heraus, mit heruntergelassener Scheibe. Um die schweren Objektive darauf aufzustützen, gibt es verschiedene Autostative, die für mehr oder weniger Geld gekauft werden können. Ich hab mir mit gewöhnlichem Isolationsmaterial für Heizungsrohre aus dem Baumarkt selber eine Auflage gebastelt und war damit sehr zufrieden. Der Motor der schweren Allradfahreuge muss beim Fotografieren allerdings ausgeschaltet sein. Die Vibrationen würden sonst bei den grossen Brennweiten zu ungewollter Bewegungsunschärfe führen. Mit diesem Setup und den geeigneten Linsen lassen sich nun sehr scharfe Bilder schiessen:

Erdhörnchen im GKGR

Nikon D300, 200-400mm, ISO800, f/14, 1/1000 sek.

Fuchsmanguste im GKGR

Nikon D300, 200-400mm, ISO800, f/9, 1/1600 sek

Vorsicht ist beim Verlassen des Fahrzeuges geboten. Botswana gehört den Tieren, der Mensch ist dort nur Gast. Selbst wenn man keine Tiere sieht, kann hinter jedem Baum ein Löwe liegen. Folgende beiden Bilder zeigen einen kleinen Wald. Einmal davor und einmal dahinter:

Löwe hinter dem Wald versteckt

Wer sieht den Löwen?

Kalahari Löwe

Nikon D300, 200-400mm, ISO800, f/11, 1/250 sek

Für das Foto des nachfolgenden Gelbschnabeltokos war viel Geduld gefragt. Es dauerte sehr lange bis sich der Vogel an den Fotografen gewöhnt hatte und nicht mehr nervös hin und her hüpfte. Die Augen scharf zu bekommen, war ebenfalls aufwendig. Einerseits fotografiert man freihändig mit einer mehr als 4kg schweren Kamera, anderseits ist der Schärfebereich bei 420mm nur ein paar Milimeter tief. Schlussendlich hat sich die Geduld ausgezahlt:

Gelbschnabeltoko

Nikon D300, 200-400mm, ISO800, F/8, 1/1000 sek.

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