Fotoreise USA 8 – Painted Hills: Unbekanntes Fotografenparadies

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Die Painted Hills habe ich per Zufall im Web entdeckt. Ein kurzer Blick auf die Landkarte zeigte aber wie abgeschieden die Hills mitten im Bundesstaat Oregon lagen. Zusätzlich entsprachen die ungeteerten Zufahrtsstrassen nicht gerade den Versicherungsbedingungen meines nagelneuen gemieteten Wohnmobiles.

Nikon D300, 70-200mm, ISO400, f/13, 1/400 sek


Durch ein paar glückliche Fügungen und etwas Überredungskünsten von Floris landete ich dann trotzdem in einem ausserordentlich netten und gar nicht usa-typischen Kleinstädtchen namens Bend. Man findet dort Fussängerzonen, ein richtes Stadtzentrum, extrem nette Leute, eine grandiose Natur mit Seen, Wasserfällen, Berggipfeln und entsprechend viele Outdoor-Enthusiasten. Da kam gleich richtiges Neuseeland-Feeling auf. Und das Beste: Die Painted Hills liegen gleich in der Nähe.

So fuhr ich nach etwas Erkundungstouren dann los in Richtung der Painted Hills. Unterwegs durfte ich noch Bekanntschaft mit dem netten Polizist Gary machen. Nach anfänglichem Stänkern wegen den fehlenden Nummernschildern haben wir uns dann rasche angefreundet. Mit auf den Weg gab er mir seine Visitenkarte für die bevorstehenden Bilder sowie ein paar Tips zum Fahren. Wieder mal hatte meine durchaus etwas kecke Behauptung “I’m a professional landscape photographer from europe” in den USA ein paar Türchen geöffnet.

Nachdem die ungeerte Zufahrtsstrasse nur sehr kurz und selbst für grosse Wohnmobile kein Problem war, kam in mitten in den Peinted Hills an. Obwohl die Hills aus der Luft eine eher kleines Gebiet abdecken, bieten sich unzählige Möglichkeiten zum Fotografieren. Die gelbe Farbe der Hügel wurde durch die tiefstehende Sonne nochmals intensiviert. Ab und zu warfen vorbeiziehende Wolken spannende Licht & Schattenkombinationen auf die Hügel.

Nikon D300, 70-200mm, ISO320, f/9, 1/250 sek

Die Hügel zu betreten ist (zum Glück) nicht erlaubt. Für Besucher wurden aber kurze Wanderweg angelegt. Damit kann die Hügelkette aus verschiedenen Blickrichtungen fotografisch erkundet werden. Weil die Painted Hills definitv für abstrakte Fotografie geeignet sind, bewähren sich grosse Brennweite ab 100mm und Stativ. Die Bilder hier sind über einen Zeitraum von ca. 6 Stunden entstanden, auf einer Strecke von vieleicht einem Kilometer Wanderweg.

Nikon D300, 70-200mm, ISO400, f/10, 1/640 sek

Nikon D300, 70-200mm, ISO400, f/13, 1/160 sek

Nikon D300, 70-200mm, ISO200, f/13, 1/50 sek

Nikon D300, 70-200mm, ISO200, f/13, 1/125 sek

Für die Nachbereitung der Bilder habe ich mich darauf beschränkt, die üblichen Anpassungen wie Tonwertkorrektur, Helligkeit, Weissabgleich, Sättigung und Kontrast vorzunehmen. Das letzte Bild unten ist übrigens ein Resultat das ich mit Silver Efex Pro von Nik Software erstellt habe. Darüber aber in einem anderen Post mehr.

Nikon D300, 70-200mm, ISO320, f/9, 1/80 sek

Mehr Bilder auf www.dietmar-kaeppeli.ch

Mehr Bilder von den Painted Hills gibt es auf meiner Webseite www.dietmar-kaeppeli.ch zu sehen.